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Amazon macht Rezensionen rechtswidrig

Amazon macht Rezensionen rechtswidrig Amazon macht Rezensionen rechtswidrig

Durch die immer stärker werdende Bedeutung von Rezensionen (Kundenbewertungen) gibt es nun auch Dienstleister, die es ermöglichen, dass Unternehmen ihre Produkte kostenfrei an Tester schicken, die dann das getestete Produkt bewerten. Doch solche Bewertungen sind für Kunden irreführend und müssen gekennzeichnet werden, da das Produkt von der Person, die die Bewertung geschrieben hat nur zum Zwecke der Rezension genutzt wurde.

Vorgehen gegen solche Rezensionen

Grundsätzlich ist ein Vorgehen gegen solche Rezensionen rechtlich vertretbar. Dabei kommt es jedoch darauf an wie die Rezensionen entfernt werden. Möglicherweise ist im Fall Amazon ein unternehmenseigener Algorithmus für das Entfernen der fraglichen Rezensionen verantwortlich, der scheinbar nicht zwischen verdächtigen und tatsächlich rechtswidrigen Bewertungen unterscheidet.

Rechtsmissbräuchliches Verhalten

Drittanbieter kennzeichnen ihre Rezensionen auf Amazon auch in der Regel korrekt, jedoch löscht Amazon diese Kennzeichnung ohne den Anbieter davon in Kenntnis zu setzten. Darüber hinaus  versucht Amazon die Drittanbieter gerichtlich zur Kennzeichnung der Rezensionen zu zwingen, obwohl der Anbieter der Bewertungen durch den Algorithmus keine bzw. sehr schlechte Möglichkeiten hat, korrekt zu kennzeichnen.

Amazon Vine

Amazon veröffentlicht über sein eigenes Programm Amazon Vine auch gekaufte Rezensionen bei denen sie Produkte für Tester kostenlos zugänglich machen und die entsprechende Bewertung mit dem Zusatz „über Amazon Vine veröffentlicht“ kennzeichnen.

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