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Verbraucherschützer mahnen Unternehmen wegen Tracking ab – auch Behörden sollen nun tätig werden

Verbraucherschützer mahnen Unternehmen wegen Tracking ab – auch Behörden sollen nun tätig werden Verbraucherschützer mahnen Unternehmen wegen Tracking ab – auch Behörden sollen nun tätig werden

Kürzlich hat der EuGH zum Thema Cookies geurteilt. Derzeit stehen alle Trackingmechanismen und insbesondere Cookies auf dem Prüfstand. Aktuell gibt es zwei weitere interessante Ereignisse in dem Zusammenhang:

Verbraucherzentrale mahnt Unternehmen ab

Das IT-Magazin Golem berichtete am 26. Oktober 2019, unter Bezugnahme der auf die Netzwerktagung Medienkompetenz am 22. Oktober, dass der „Verbraucherzentrale Bundesverband“ (VZBV) rechtlich gegen die Trackingmethoden von acht Medienunternehmen vorgeht. Der VZBV wollte sich auf Anfrage von Golem.de zum gegenwärtigen Verfahrensstand nicht zu den Abmahnungen äußern. Wir werden berichten, sobald in der Sache weitere Details bekannt werden.

Auch Datenschutzbehörde in Bayern reagiert

Neben den Verbraucherzentralen wird nun aber auch das Bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht (BayLDA) tätig, heißt es weiter. Dieses habe angekündigt, nun die ersten Bußgeldbescheide gegen Unternehmen zu erlassen. Bereits Anfang des Jahres seien zahlreiche Webseiten geprüft worden. Dabei sei herausgekommen, dass Trackingtools wie Google Analytics und Google Adwords ohne Einwilligung des Nutzers Cookies setzen würden. Das Setzen dieser Cookies sei jedoch nicht vom sog. „berechtigten Interesse“ abgedeckt und somit illegal.

Wie hoch diese Bußgelder ausfallen können, ist noch nicht bekannt. Vor kurzem wurde allerdings eine neue Bemessungsgrundlage für die mögliche Höhe von Strafen veröffentlicht.

Cookie Abmahnung DSGVO

Foto: Mit freundlicher Genehmigung von Datenschutz-Stockfoto.de

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