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Amazon bringt vermehrt Eigenmarken an den Start

Amazon bringt vermehrt Eigenmarken an den Start Amazon bringt vermehrt Eigenmarken an den Start
Autor: Johnny Chocholaty LL.B.

Veröffentlicht: 19.03.2019

Der Onlinemarktplatz Amazon bringt in den letzten Jahren vermehrt Eigenmarken an den Start und stellt somit für Händler, die ihre Produkte über Amazon vertreiben eine große Gefahr dar. Neben den bekannten Marken wie z.B. Amazon Kindle oder Amazon Fire ist die tatsächliche Anzahl an Amazon-Eigenmarken kaum noch überschaubar, da immer wieder unbemerkt neue Marken erscheinen.

Vermeintlich geringer Anteil am Amazon-Gesamtumsatz

Eigenmarken sollen momentan nur ein Prozent des Gesamtumsatzes ausmachen, jedoch ist die Tendenz steigend, da das Unternehmen in letzter Zeit zunehmend an hauseigenen Marken arbeitet. Außerdem ist nicht bekannt, ob Amazon dabei vom erzielten Umsatz oder von den einzelnen verkauften Produkten ausgeht.

Wettbewerbsvorteile liegen klar bei Amazon

Da dem Internetgiganten die gesamten Daten des Marktplatzes vorliegen und somit genau analysiert werden kann wo sich ein Absatzpotenzial  befindet, besteht für Amazon nur ein sehr geringes Risiko was einen möglichen Misserfolg der Eigenmarke angeht. Darüber hinaus schaltet Amazon nach Werbeanzeigen eines Händlers Anzeigen, in denen hauseigene, ähnliche Produkte mit einem billigeren Preis beworben werden.

Fazit

Momentan konkurrieren die Händler auf Amazon hauptsächlich noch untereinander. Jedoch werden diese durch die radikalen Werbestrategien von Amazon aus dem Wettbewerb genommen, da Kunden langfristig gesehen auf die billigeren Preise aufmerksam werden und auf die Amazon-Marken umsteigen, sollten diese Artikel – wie z.B. die Baby-Feuchttücher – nicht negativ durch ihre Qualität auffallen.

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